In regelmäßigen Abständen finden bei uns Autor*innen-Lesungen statt. Im Anschluss an die Lesungen laden wir zum Verweilen ein: Bücher schmökern, Wein trinken. Wer selbst einmal bei uns lesen möchte, der sendet bitte eine E-Mail mit Leseprobe an lesung@morgenstern-berlin.de

Die nächsten Termine

 

 


NOVEMBER

*** 29. Berliner Märchentage 2018 – Der goldene Faden des Schicksals ***

 

Freitag, 9,11, um 19.30 Uhr: Eibenklang – Die wahre Geschichte des Parzival. Nach einer alten arabischen Handschrift neu erzählt.

1187: Guido de la Garda, Ordensmeister der Templer, wird von einem Übersetzer gerufen. Ein altes Manuskript ist entdeckt worden. Es erzählt von einer christlichen Reliquie und einem Jüngling, der erwählt wurde, sie zu hüten. Die Reliquie ist dem Ordensmeister wohl bekannt: Es ist nichts geringeres als jenes Gefäß, mit dem Josef von Arimathäa das Blut Christi auffing, als dieser am Kreuz von der Lanze des römischen Soldaten verletzt wurde. Es ist der Heilige Gral.

Eibenklang wird in Wort und Klang von den fantastischen Aventiuren des Jünglings Parzival erzählen. Die Musik ist an diesem Abend von so vielseitiger Provenienz wie die Erzählung. Es erklingen Stücke, die schon im 12. Jahrhundert in den französischen und spanischen Regionen zu hören waren: sehnsuchtsvoller Minnesang, poetische Trobadorweisen, sephardische Lieder und die reine Instrumentalmusik des Mittelalters.

Es gibt vorweg eine kurze Einführung in den „Parzival“ von Wolfram von Eschenbach.

Mehr zur Gruppe Eibenklang hier im Web


Samstag, 10.11. um 19.30 Uhr: Musikalischer Abend mit Vin de Paris

Susanne Pahde & Stefanie Zill präsentieren Märchen, Lieder und Balladen aus Schottland, England, Irland, Frankreich und Amerika. Sie handeln von Mächten, denen selbst die Mächtigen hilflos ausgeliefert sind und den verheißungsvollsten Strategien, derer sich Gräfinnen und Bauern, Seemänner und Soldaten, Bräute und Hexen bedienen, um dem Schicksal ein Schnippchen zu schlagen.

Mehr zur Gruppe Vin de Paris hier im Web


Freitag, 16.11. um 19.30 Uhr: Marcantée der Barde – Schicksal, Labsal oder Mühsal?

Knarrend und quietschend dreht sich das Rad des Lebens und bringt Freude und Leid, Liebe und Tod, Probleme und Lösungen mit sich: Marcantée erzählt in ein paar Geschichten musikalisch mit Gitarre und Gesang umwoben, wie sich Menschen mutig, entschlossen und liebevoll zu neuen Ufern begeben.

Mehr zu Markus Virck alias Marcantée der Barde hier im Web


Freitag, 23.11. um 19.30 Uhr: Karin Henkes & Rainer Mensing – Die Stimme der Sehnsucht

Die Menschen zieht es oft fort. An andere Orte oder gleich in ein anderes Leben. Wohin die Sehnsucht führt und wo sie Erfüllung findet, davon erzählen frei Karin Henkes aus Berlin und Rainer Mensing aus Essen in ihren Geschichten.


 

Mehr zum Thema und dem Programm der Märchentage in Berlin hier im Web


Samstag, 24.11. um 19.30 Uhr: Endlich! Das Morgenstern-Literatur-Quiz ist wieder da!

Das lange Warten hat ein Ende. Unser knallhartes und absolut humorfreie Literaturquiz geht in die nächste Runde. Sei es die „stumme Syntax“ im Annolied als Schlüssel zur frühmittelhochdeutschen Reimkunst, der Akkusativ bei John Grisham oder der Englische Garten als Ersatzerotik bei Jane Austen  – Teilnehmer_Innen dürfen sich wie gewohnt vor Fragen zu sämtlichen erdenklichen Themen und Bereichen anständiger Literatur fürchten.

 

Teams von 2 bis max. 4 Personen
Nur mit Anmeldung: lesung@morgenstern-berlin.de.

 


DEZEMBER

Freitag, 7.12. um 19.30 Uhr: Jenny Schon – lautes schweigen

Die Berliner Autorin, Lyrikerin und Preisträgerin Andreas-Gryphius-Preises, Jenny Schon, stellt Gedichte vor aus ihrem neuen Lyrikband lautes schweigen (Geest Verlag. Mit Illustrationen von Christinane Lenz). Begleitet wird sie dabei von Annette Ahme mit Gesang und Akkordeon.


Freitag, 14.12. um 19.30 Uhr: Rainer Schildberger – Ein Sonntag zuviel (Erzählungen)

Das große Kaufhaus wird über Nacht von Rosen überwuchert. Einer auf dem Friedhof behauptet, nicht tot zu sein. Und der Alte aus der Nachbarschaft glaubt, das Wetter beeinflussen zu können. Rainer Schildberger entführt in Zwischenwelten, aus denen uns vieles bekannt vorkommt – und doch ist hier alles ganz, ganz anders. Neun brandneue Erzählungen. Schräg und doppelbödig.

Ähnlich umwerfend wie schon sein Roman »Der Einflüsterer», stürzt uns »Ein Sonntag zuviel» aus der anfänglich vertrauten Welt kopfüber ins Bodenlose. Das macht richtig Spaß! Auch wenn nicht immer klar wird, ob wir das alles verstanden oder uns schlicht im Netz kurioser Gestalten und Begebenheiten verfangen haben. Wer sich auf diese höchst amüsanten Geschichten einlässt, wird am Ende die Stadt, ja vielleicht sogar sein Leben mit anderen Augen sehen. Ein wilder Ritt durch unsere Gedankenwelten.

Mehr zum Buch und dem Autor hier im Web