In regelmäßigen Abständen finden bei uns Autor*innenlesungen statt. Im Anschluss an die Lesungen laden wir zum Verweilen ein: Bücher schmökern, Wein trinken. Wer selbst einmal bei uns lesen möchte, sendet bitte eine E-Mail mit Leseprobe an lesung@morgenstern-berlin.de.

Für alle Lesungen gilt: Eintritt frei – Spende erbeten!


Freitag, den 12. Juli 2024 um 19.30 Uhr

Mittendrin Disteln 12. Juli 2024-1

Freitag, den 14. Juni 2024 um 19.30 Uhr

Rosa Rongsted, geboren 1950 in Berlin Kreuzberg, aufgewachsen im »Chamissokiez« der 1950/1960er Jahre, beschreibt in ihren Geschichten das Milieu der »kleinen Leute« im Kiez, ihre Kindheit mit einem alkoholabhängigen Vater sowie den Lebensweg ihrer vier Großeltern, die sie nie kennenlernte.

Die Autorin, vierfache Großmutter, wohnt in einem kleinen Ort nahe Schwerin. Den Kontakt zu ihrer Heimatstadt Berlin hat sie bis heute nicht aufgegeben.

 

 

 

 


Freitag, den 10. Mai 2024 um 19.30 Uhr

Plakat Priewe Mai 2024

Freitag, den 12. April 2024 um 19.30 Uhr

Der Roman über eine starke Frau, die beispielhaft steht für die vielen Frauen, denen im Nachkriegsdeutschland in Ost und West die gesellschaftliche Anerkennung verweigert wurde. Heike Avsar erzählt die Geschichte der Julia Röhnke auf dem Hintergrund des sozialen und politischen Geschehens. In den beiden deutschen Staaten von denen späten Fünfzigerjahren bis in die Neunzigerjahre. Liebe, Beziehungen, Enttäuschungen und Hoffnungen im Leben einer Frau, die trotz aller Dramatik ihren aufrechten Gang bewahrt. Ein ihr in der ersten Ehe von ihrem Mann geschenkter Bernsteinreif wird zum Symbol der Befreiung. Ein hinreißend erzählter Roman, der individuelle Schicksalsgeschichte und Zeitgeschichte verbindet.


Freitag, den 15. März 2024 um 19.30 Uhr

Am 15. März 2024 stellt Bea Kemer

ihren nagelneuen Erzählungen-Band

FAST IMMER EIN WEITER vor

       um 19 Uhr 30 im Morgenstern

(Café & Antiquariat Morgenstern       Schützenstr. 54

12165 Berlin   nahe S- / U-Bahnhof Rathaus Steglitz

 

 

 

  Erzählungen, Paperback

164 Seiten

ISBN 978-3-949941-04-1          € 19,-

Die Autorin liest selbst!

 

Bea Kem er war Zivilrichterin, dann Mediatorin und Familientherapeutin, sah sich aber

immer stärker zum Autorinnendasein hingezogen. Sie ist Mitglied des Autorenforums

Berlin e.V. und war Mitautorin in den Mosaik-Romanen „Brandschatz“ und „Unterholz“.

Vor allen aber sei hingewiesen auf ihre Romane „Sollen Wünschen Möglichkeiten“ (2019)

und „Membranen“ (2022) – alle erschienen bei der

 

dahlemer verlagsanstalt  M. Fischer  Leydenallee 92 12165 Berlin


Freitag, den 16. Februar 2024 um 19.30 Uhr

„Der Dichter Joachim Hildebrandt lotet in seinem 4. Lyrikband mit eindringlichen Gedichten den Resonanzraum eines tropischen Gartens mit antiken Steinen aus oder erzählt über die musikalische Struktur in Kandinskys Bild „Composition 8“.

Seine poetischen Landschaften aus lichter Melancholie berichten von Zuversicht des Wanderers, selbst wenn die Mühle momentlang stillsteht, denn schon bald stiebt im Durchzug Erde von den Feldern wieder auf.

Etwas Biografisches: Joachim Hildebrandt, Schriftsteller (Prosa und Lyrik), Hörfunkautor und Literaturkritiker. Für den Hörfunk entstanden Rezensionen, Reportagen, Essays und Feature Sendungen. Bisher veröffentlicht: zwei Prosabände (Erzählungen) und vier Lyrikbände. Im neuen Gedichtband sind Gedichte von 2019 bis 2023 versammelt. Poetische Landschaften aus heller Melancholie berichten von Zuversicht des Wanderers oder Kandinskys Bild „Composition 8“,  vom tropischen Garten, in dem sich alles wandelt in Licht und Schatten, oder von der kleinen Fliege „bin ich nicht / eine Fliege wie du / oder von der Art her / du ein Wesen wie ich?“

Unterstützt durch den Brandenburgischen Literaturrat aus Mitteln des MWFK.

 


Freitag, den 19. Januar 2024 um 19. 30 Uhr

Prinzessin Kaguya und der alte Bambussammler

 

Die Erzählung von Prinzessin Kaguya und dem alten Bambussammler führt uns ins Japan des neunten Jahrhunderts. Ein alter Mann findet ein winziges Wesen und zieht es zusammen mit seiner Frau auf. Wer ist dieses kleine Geschöpf, wo kommt es her, wo geht es hin?

 

Die früheste erhaltene Erzählung in japanischer Umgangssprache eines unbekannten Verfassers kennt jedes Kind in Japan und sie zieht auch uns in ihren Bann.

Frei erzählt von Karin Henkes und Yusuke Yamasaki

Musikalische Gestaltung mit der japanischen Bambusflöte Shakuhachi: Yusuke Yamasaki

 

 


Freitag, den 15. Dezember 2023 um 19.30 Uhr

Mike O'Brien

Freitag, den 08. Dezember 2023 um 19.30 Uhr

Die Autorin Marie Meerberg liest aus ihren Berliner Kurzgeschichten, die diesmal fast ausschließlich im Dezember spielen.
Wie gehabt beobachtet sie mit einem liebevollen Augenzwinkern die Menschen und Ereignisse, die ihr begegnen.
Auch zu Weihnachten.

Ob es nun nun eine Vorweihnachtsdiät, ein unvollständiger Adventskalender, ein Dezemberverhältnis oder eine defekte Weihnachtspyramide ist – das Fest der Liebe bringt einige Stolpersteine mit sich.
Und manchmal fällt der Autorin auch ein kleines Gedicht dazu ein.

Die Berliner Autorin Marie Meerberg schreibt unter Pseudonym, gerne auf ihrer Lieblingsinsel Föhr, und ansonsten überall, wo der Laptop Platz findet.
Ihr Motto: Schreiben ist Herzenssache.

Nach der Erzählung ‚Unglücksbringer‘ (Geschichte eines Obdachlosen in Berlin) , den ‚Berliner Freitagsgeschichten‘ (Kurzgeschichten aus Berlin) und ‚Corina und Corona‘ (Berliner Tagebuchaufzeichnungen, die unausweichlich waren), hat sie in 2022 ihren ersten Roman ‚Doppelt und Vierfach‘ veröffentlicht, der – natürlich – in Berlin (Neukölln) spielt.


Freitag, den 17. November 2023 um 19.30 Uhr

Plakat 17.11.Morgenstern

Freitag, den 10. November 2023 um 19.30 Uhr

Bettlerkoenig Plakat 2023

Freitag, den 03. November 2023 um 19.30 Uhr

la Brel & Villon

Ein außergewöhnlicher Chansonabend

– mit deutschen Texten – 

 

Jacques Brel & Francois Villon – zwei große Poeten und Dichter

Berauscht von sich und dem Leben  sprengte Jacques Brel (*1929)  alle Grenzen. In seinen Chansons nahm er das Publikum  mit auf seine Reisen und Fluchten, teilte seine Affairen, tiefen Freundschaften, die Suche nach der Kindheit, ebenso wie die Angst vor Alter und Tod. Er hängte seine Sängerkarriere an den Nagel, versuchte sich als Regisseur und als Autor, verschrieb sich dem Segeln und Fliegen und fand sein Refugium schließlich auf einer Insel im Pazifik.

Brel inszenierte sein Leben wie ein Regisseur, begeisterungsfähig, voller Zweifel, großzügig und unerträglich, ein Spieler, ein Verdrängungskünstler, doch vor allem ein schöpferischer Mensch, der sich von anderen  inspirieren ließ. So auch von Francois Villon (1431*),  geboren im Jahr, in dem Jeanne d’Arc auf dem Scheiterhaufen verbrannte.

Wie Brel wuchs auch Villon  in einem kirchlichen Haushalt auf, als Ziehsohn eines Paters, der ihm das Studium an der Sorbonne ermöglichte. Und er führte ein wildes Leben in den Straßen und Kaschemmen der von den Engländern besetzten Stadt. Wissenshungrig, spottlustig, genial und schlagkräftig, mehrfach eingekerkert, gefoltert, zum Tode verurteilt, freigelassen, mit Verbannung belegt und mit Anfang 30 spurlos verschwunden. Villons Lieder und Balladen geben eine Ahnung von den Auswirkungen des Hundertjährigen Krieges – in einer Gesellschaft, in der ein Leben nicht viel galt.

Ila Raven, Schauspielerin & Diseuse, bringt als la BREL die Chansons von Jacques Brel auf die Bühne, Frank Augustin, Musiker & Sänger, spürt den Balladen und Texten von Francois Villon nach. Ein Abend der besonderen Art, der die beiden Dichter und Autoren, ihre Außergewöhnlichkeit, ihre Exzessivität und ihre Leidenschaften noch einmal aufleben lässt.


Freitag, den 13. Oktober 2023 um 19.30 Uhr

Endstation Deutschland
Roman Andreas von Klewitz, Berlin
Der 2015 im Berliner Verlag am Park erschienene Roman „Endstation Deutschland“ erzählt die Geschichte von Camillo Klotz, eines in der Nachwendezeit herangewachsenen Jungen aus dem Oderbruch. Aufgezogen von Eltern mit DDR-Prägung, träumt er von einem Ausbruch aus der Enge und Perspektivlosigkeit seines Heimatdorfes, versäumt jedoch den Absprung, zu dem ihm Katja, die Tochter eines Nachbarn und seine erste Liebe, rät. Während das Mädchen in den Westen geht, bleibt Camillo zurück. Die Bekanntschaft mit einer polnischen Prostituierten vermittelt ihm zwar vorübergehend das Gefühl von Geborgenheit, doch hält er Nähe nicht lange aus. Auch findet er Arbeit und neue Freunde, allerdings im rechtsradikalen Milieu. An Überfällen beteiligt und von der Polizei gesucht, flüchtet er schließlich in seiner Verzweiflung zu seiner einstigen Jugendliebe nach Stuttgart. Doch auch hier wartet niemand auf ihn. Im Gegenteil. Er wird festgenommen, nach Hause zurückgebracht und vor Gericht gestellt. Obgleich der Prozess mit einem Freispruch endet, sieht Camillo für sich keine Zukunft mehr. Als er in Frankfurt/Oder seine polnische Bekannte wiedersieht, begleitet er sie in ihre Heimat und endet als Alkoholiker in einer heruntergekommenen Ortschaft jenseits der Grenze.

Kurzbiografie Andreas von Klewitz
1960 in Wiesbaden geboren, aufgewachsen in Zagreb, Kopenhagen und Berlin, Studium der Slawistik und Ost- und Südosteuropäischen Geschichte an der Freien Universität (M.A.), freischaffender Publizist und Übersetzer, Filme und Bücher zu zeitgeschichtlichen und kulturellen Themen, darunter zum Widerstand in NS-Deutschland, zum Holocaust und zu alliierten Kriegsverbrecherprozessen. Diverse Kurzgeschichten, u.a. bei dtv, 2004 erster Roman „Das Lied des Polyphem“ im Berliner Parthas Verlag, 2005 „Der Erzchinese“, ebenfalls bei Parthas. Weitere Veröffentlichungen: „Endstation Deutschland“ – Roman, Verlag am Park, Berlin 2015, „Kegilé oder Die seltsame Reise des Kammerdieners Jeremias Grobschmied von Brandenburg nach Afrika“ – Roman, Edition diá, Berlin 2016, „Eisenhandschuhs letzte Reise – Leben und Sterben des Gouverneurs Jørgen Iversen Dyppel“ – Roman, Edition diá, Berlin 2017.


Freitag, den 22. September 2023 um 19.30 Uhr

pistiak

Freitag, den 15- September 2023 um 19.30 Uhr

Lesung Seul_ Sept_ 2023

Freitag, den 25. August 2023 um 19:30 Uhr

VindeParis Sommergewitter

Freitag, den 18. August 2023 um 19:30 Uhr

Lesung_TT_18 Aug 23

Freitag, den 14. Juli 2023 um 19:30 Uhr

sigrun Casper

Freitag, den 23. Juni 2023 um 19.30 Uhr

“Palästina, die Symphonie der Erde”.

Zwei Familien und drei Geschichten mit der Musik als Leitfaden. Die Tausendjährige Entwicklung eines kleinen Gebietes und die Folgen auf beiden Seiten einer Mauer, die sich aus der Entstehung des Staates Israel ergeben.

“Insgesamt beschreibt dieses Buch eine Symphonie der Hoffnung in vier Sätzen (wofür die einzelnen Sätze stehen, beschreibt die Autorin ausführlich in ihrem Nachwort), eine Symphonie, die bischer leider immer noch in Moll geschrieben werden muss. Ein Buch, das besonders im zweiten Satz hart zu lesen ist, aber für uns auf jeden Fall gelesen werden sollte.”

 

 

 


Leseung Teufelsbrücken Juni 23


Freitag, den 19. Mai 2023 um 19.30 Uhr

 

Seit ihrer Reise im Sommer 2000 ist Anna Tortajada mit der Lage in Afghanistan unter der Herrschaft der Taliban vertraut, die sie in diesen zwei Büchern schildert.

 

 

Nahid, meine afgahnische Schwester”

 Die Geschichte einer Freundschaft und die Geschichte eines Volkes in einem E-Mail-Wechsel von zwei jungen Frauen.

 

 

 

“Unter der Burka. Der Traum von einem sicheren Land”

 Ein Theaterstück. Das Monolog einer afghanischen Frau in Kabul am Tag der ersten Wahlen nach dem Sturtz der Taliban in 2004.

 

 

 

 

 


Freitag, den 12. Mai 2023 um 19. 30 Uhr

Lesung Mord_12_Mai 23


Freitag, den 21. April 2023 um 19.30 Uhr

„Papierschiffchen am Horizont“ – Buchvorstellung und Lesung mit Ariane Meinzer

Die Berliner Lesebühnenautorin Ariane Meinzer navigiert in ihren kurzen Erzählungen stilsicher durch die Genres: Liebesgeschichte, Märchen, Mystery, Sci-Fi, Lebensbeichte, Fabel und Satire.
Am Ruder lösen sich Humor und Melancholie ab, die Segel setzt die Poesie, Kurzweil ist der Kompass. Doch wohin es die Besatzung ihrer Geschichten letztendlich verschlägt – über den Rand der Welt, in die entgegengesetzte Richtung oder in den sicheren Hafen – ist immer erst am Ende abzusehen.

Am 21.04.2023 um 19.30 Uhr nimmt Ariane Meinzer Sie mit an Bord. Zu hören gibt es Geschichten aus ihrem aktuellen Buch und unveröffentlichte Texte.


Lesung_Middendorf_April 2023


Freitag, den 17. März 2023 um 19.30 Uhr

 Die Autorin Marie Meerberg liest aus ihren Kurzgeschichten, die diesmal nicht nur in Berlin, sondern auch auf der Insel Föhr spielen.

Sie beobachtet wie immer mit einem liebevollen Augenzwinkern die Menschen und Ereignisse, die ihr begegnen. Dabei stellt sie unter anderem fest, dass ein Vorzugstermin nicht immer einer ist, eine Bahnfahrt fast lustig sein kann, eine lange Weile zu kurz ist und die Berliner Mauer für sie ganz normal war. Außerdem kommt ein Inselgeheimnis ans Licht, es findet ein fast schon philosophisches Mutter-Sohn-Gespräch statt und dann wird in Neukölln Feierabend gemacht.

 

 Marie Meerberg schreibt unter Pseudonym, gerne auf ihrer Lieblingsinsel Föhr und ansonsten überall, wo der Laptop Platz findet. Ihr Motto: Schreiben ist Herzenssache.
Die Autorin lebt mit ihrem Mann in ihrer Geburtsstadt Berlin und hat zwei erwachsene Söhne.
Nach der Erzählung “Unglücksbringer” (Geschichte eines Obdachlosen in Berlin) , den “Berliner Freitagsgeschichten” (Kurzgeschichten aus Berlin) und „Corina und Corona“ (Berliner Tagebuchaufzeichnungen, die unausweichlich waren), hat sie in 2022 ihren ersten Roman “Doppelt und Vierfach“ veröffentlicht, der – man ahnt es schon – in Berlin (Neukölln) spielt.

Aktuell arbeitet sie an einem weiteren Roman und an vielen neuen Kurzgeschichten.

 


Freitag, den 10. März 2023 um 19.30 Uhr

Plakat Priewe März 2023_01

Freitag, den 24. Februar 2023 um 19.30 Uhr

Peter Kiefer 24.02.23

Freitag, den 17. Februar 2023 um 19.30 Uhr

John Shreve 17.02.23

Freitag, den 10. Februar 2023 um 19.30 Uhr

Bin ich Knef 10.02..02

Freitag, den 20. Januar 2023 um 19.30 Uhr

Paula Linke

Freitag, den 13. Januar 2023 um 19.30 Uhr

Sigrun Casper

Freitag, den 16. Dezember 2022 um 19.30 Uhr


Freitag, den 09. Dezember 2022 um 19.30 Uhr

Lesung_Bulkowsi_DEZ 2022

Freitag, den 02. Dezember 2022 um 129.30 Uhr

Margarete Hoffend 02.12.22

Freitag, den 11. November 2022 um 19.30 Uhr

VindeParis_Morgenstern_Plakat

Freitag, den 04. November 2022 um 19.30 Uhr

TrueCrimeStories-Website_Morgenstern

Freitag, den 28. Oktober 2022 um 19.30 Uhr

Plakat.Les.Morgenstern

Freitag, den 14. Oktober 2022 um 19.30 Uhr

Lesung Schon_Okt_2022

Freitag, den 09. September 2022 um 19.30 Uhr

Markus Kiefer 09.09.

Freitag, den 02. September 2022 um 19.30 Uhr

Olaf Ruhl 02.09.

Freitag, den 26. August 2022 um 19.30 Uhr

 


Freitag, den 19. August 2022 um 19.30 Uhr

Lesung UNTERHOLZ August 2022

Freitag, den 08. Juli 2022 um 19.30 Uhr

Herr P., einst erfolgreicher Geschäftsmann, verliert durch einen Schicksalsschlag Familie und Lebensinhalt. Von Schuldgefühlen gequält und obdachlos, lebt er von nun an als Einzelgänger am Rande der Gesellschaft. Von der Sinnlosigkeit des Daseins überzeugt, hält er wegen seines treuen Hundes am Leben fest – für ihn nimmt er den täglichen Kampf ums schwierige Überleben, die überwiegende Verachtung und das Wegschauen einer Überflussgesellschaft in der Großstadt, in Kauf.

Ein gesellschaftskritischer Roman, der einfühlsam das Leben in Obdachlosigkeit, Armut und Ausgrenzung beschreibt.

 


Freitag, den 17. Juni 2022 um 19.30 Uhr

Cornelia Große liest Passagen aus: Boza Boza

Thomas Aye versteht es auf faszinierende Weise, stilistische Eigenarten
eines Drehbuchs mit denen eines Kriminalromans und einer Lovestory
zu einem politischen, unterhaltsamen und nahezu philosophischen Buch
zum Thema Asylpolitik zu verdichten. Seine liebenswerten, skurrilen,
zutiefst menschlichen Helden – wie Hit Bull, ein für Abschiebungen
zuständiger Bundespolizist oder Natascha, eine Dokumentarfilmerin, die
die Welt verändern will und deshalb in den Untergrund geht – beweisen,
dass man nicht machtlos ist, sondern mit ein wenig Mut und Zivilcourage
etwas verändern kann.

ISBN 978-3-928832-67-0
Paperback, 162 Seiten, € 15.-        dahlemer verlagsanstalt Michael Fischer Leydenallee 92 12165 Berlin


Freitag, den 03. Juni 2022 um 19.30 Uhr

Konkursbuch 57: Der/die/das Fremde

Sigrun Casper & Frederike Frei lesen ausgewählte Texte

Essays, Erfahrungsberichte, Kurzgeschichten, viele Bilder und einige Gedichte. Eine opulente Mischung. Reisen in fremde Welten, Begegnungen ganz nah. Menschen von anderswo in Deutschland. Und Manchmal sind wir uns selbst fremd. Oder unsere Partnerinnen und Partner.

Konkursbücher erscheinen seit über 40 Jahren im Konkursbuch Verlag, Tübingen. Das jeweilige Thema wird auf verschiedenste Weise von Autorinnen und Autoren behandelt. Bilder ergänzen und bereichern das Ganze!

 

 


Freitag, den 27. Mai 2022 um 19.30 Uhr

In den Geschichten, den kürzeren oder längeren Prosatexten Joachim Hildebrandts geht es nicht nur um Träume, um das Flüchtige und Entschwindende, sondern auch ums Geschichtenerzählen, mit der Frage, ob es dabei wirklich auf die Wahrheit ankommt. Weltuntergangsszenarien, aber auch den Schatz, den Aschok an der Koromandelküste finden will, gibt es und noch Charakterskizzen mit psychologischen Aspekten. Wir wissen nicht, ob der Schatz unter dem immer von der Sonne beschienenen Stein eine Fata Morgana bleibt, wir wissen nicht, ob wir das Gesuchte finden, aber solange wir uns aufs Träumen einlassen, können wir uns Geschichten erzählen lassen.

 

Joachim Hildebrandt, geboren in Leipzig, lebt in Potsdam und den polnischen Bergen. Schriftsteller und Hörfunkautor. Für den Hörfunk entstanden Rezensionen, Essays, Reportagen und Feature Sendungen. Seit 2001 im Verband Dt. Schriftsteller. Veröffentlichte bisher drei Lyrikbände und eine Sammlung von Kurzerzählungen. Erhielt mehrere Stipendien, u. a. Villa Decius Stipendium, Kraków/Polen.

 


Freitag, 6. Mai 2022 um 19.30 Uhr

Premiere!  Marie Meerberg liest aus ihrem frisch veröffentlichten ersten Roman „Doppelt und Vierfach“. Außerdem aus den „Berliner Freitagsgeschichten“. In beiden Werken beschreibt die Autorin mit humorvollem Blick ihre Beobachtungen des Berliner Lebens.

Während Karla als alleinerziehende Mutter von vier Kindern ihr Familienleben in Neukölln mehr oder weniger gut im Griff hat, geraten die Männer ihres Umfeldes in Erschöpfungszustände. Erst fällt Schwager Klaus aus. Dann sucht Nachbar Paul in Italien Ruhe und Erholung. Schließlich gibt es da noch den überengagierten Mentor ihrer Tochter Marlene, der kurz vor der Zwangspause steht. Als der ihr immer mehr ans Herz wachsende Paul ein doppeltes Spiel zu treiben scheint, beginnt auch Karlas Akku langsam leer zu laufen. Und wer ist eigentlich dieser mysteriöse Henry

Marie Meerberg schreibt unter Pseudonym, gerne auf ihrer Lieblingsinsel Föhr und ansonsten überall, wo der Laptop Platz findet.
Sie lebt mit ihrem Mann in ihrer Geburtsstadt Berlin und hat zwei erwachsene Söhne. Der Roman “Doppelt und Vierfach“ ist nach der Erzählung “Unglücksbringer”, den “Berliner Freitagsgeschichten” und „Corina und Corona“ ihre vierte Veröffentlichung


Freitag, 22. April 2022 um 19.30 Uhr

Die entfallene Lesung „Maddeläne“ vom 1. April wird nachgeholt werden!


Freitag, 8. April 2022 um 19.30 Uhr

Berlin im Juli 1991, eine Kulisse aus trennenden Wänden.
Der Zellbiologe Dr. Marquard Hütter versucht, sich seinen Wunsch nach Nähe und Verbundenheit über die Erotik zu erfüllen. Seine Frau Carlotta kann diesen Weg nicht mehr mitgehen, Marquard soll reden. Der fühlt sich unter Druck gesetzt und weicht immer mehr aus. Dennoch kämpft das Paar um einen Neuanfang, kauft ein Haus auf dem Land. Dass Marquards Forschung an einem Parkinson-Medikament zu scheitern droht, lastet auf ihm. Als seine Assistentin Sandra sich in ihn verliebt und mit seiner Vereinzelung konfrontiert, beginnen die Dinge sich aufzulösen …

Die Autorin liest selbst!
Bea Kemer war Zivilrichterin, dann Mediatorin und Familientherapeutin, sah sich aber
immer stärker zum Autorinnendasein hingezogen. Sie ist Mitglied des Autorenforums
Berlin e.V. und war Mitautorin in den Mosaik-Romanen „Brandschatz“ und „Unterholz“, vor allen aber ihres Romans „Sollen Wünschen Möglichkeiten“, alle drei erschienen bei der dahlemer verlagsanstalt Michael Fischer Leydenallee 92 12165 Berlin.


Freitag, 1. April 2022 um 19.30 Uhr

 13 Geschichten über eine Familie zwischen Afrika und Europa – die Straße von
Gibraltar führt durchs Wohnzimmer.

Maddeläne heißt eigentlich Madeleine und mit Nachnamen Ndongo-Schulze. Ihr Mann ist Afrikaner, zur Familie gehören noch ihre beiden Kinder Marie und Iba. Die vier leben in einem Berliner Mietshaus. Maddeläne gibt sich Mühe als berufstätige Frau und Mutter, und manchmal wird es ihr zu viel. Sie flieht auf den Dachboden zu
Wäsche, Lichterkette und Tee. Dann sprudelt es aus ihr heraus und sie erzählt uns von ihrem alltäglichen Spagat zwischen den Welten. 13 Monate sitzen wir mit ihr auf dem Dachboden – sie erzählt übers Kofferpacken, den Wendekreis des Krebses, über Südfrüchte unter der Gürtellinie, über bunte Stoffe, über Haustiere und laute Telefonate, über hautfarbene Buntstifte, über Kacke und karierte Kinder, über Humor und Brüderlichkeit und zivilen Ungehorsam, über Großväter, Alpträume und unvermutetes Auftauchen deutschen kolonialen Erbes.

Sie benennt offenen und versteckten Rassismus – auch ihren eigenen. Sie teilt uns ihre Liebe und ihre Sorgen um ihren Mann und ihre Kinder mit und sie versucht immer mit einem Lächeln nach unten zu gehen und nie den Dreck von der Straße mit in die Wohnung zu schleppen. Maddeläne hat Angst vor wieder aufkeimendem Fremdenhass und Rechtspopulist*innen. »Ich kenne die Täter!!!! Ich weiß wie die ticken – das ist mir ja nicht fremd…. Es gibt viele wie mich – aber wer von meinen deutschen Schwestern und Brüdern macht den Mund auf….? Wer, wenn nicht wir »Herzensmigrant*innen« könnten die braunen Schafe in unseren Familien zur Vernunft bringen: Denn: ihr Rassismus geht auch gegen uns!«


Freitag, 14. Januar 2022 um 19:30 Uhr


Cornelia Große liest Passagen aus „Nur ein Querschläger“, dem Politkrimi von Aksel Seul.
Aksel Seul schildert Begebenheiten im Rahmen der Atomkraftgegner-Zeit. Da geht es zum einen um Anton, der sich um sein Leben mehrfach betrogen fühlt. — Und es gibt Julia, für die er sich begeistern kann, aber …

Ein Politkrimi, der nicht davor zurückschreckt, viele der bis auf den heutigen Tag höchst brisanten Themen anzuschneiden!

Hinweis: Die Lesung wird unter 2G+ Bedingungen stattfinden, das bedeutet, dass alle Anwesenden vor Ort nachweisen müssen, dass sie entweder genesen oder vollständig geimpft sind. Außerdem muss zusätzlich ein tagesaktueller negativer Test vorgelegt werden.

 


Jubiläumsfeier im Morgenstern ist abgesagt!

Leider müssen wir Euch mitteilen, dass wir uns dazu entschlossen haben, sowohl das Literaturquiz, als auch den Lesemarathon im Dezember abzusagen, da wir aufgrund der hohen Zahlen kein Risiko eingehen möchten. Wir hoffen darauf, das Jubiläum im nächsten Sommer nachholen zu können. Außerdem werden ebenfalls leider keine Lesungen im Dezember im Morgenstern stattfinden.

 

 


Freitag, 12. November 2021 um 19:30 Uhr

Rosarot und Rostbraun

Rosarot & Rostbraun – Farben der Liebe von Grimm bis Gundermann

Die rosarote Brille verklärt den Liebenden nur leicht das Rot der Lust und des Begehrens. Denn wie oft endet der siebente Himmel der Liebe in den Tiefen menschlicher Tragödien? Aus dem pulsierenden lebendigen Rot wird ein schmerzliches Rostbraun.

An diesem Abend wird das Thema der diesjährigen Berliner Märchentage gleichzeitig aufgegriffen und variiert. Worte und Musik erzählen Märchenhaftes von der Liebe. Was unverknüpfbar erscheint, wird von den drei Akteuren lustvoll zusammengefügt. Eine sinnliche Melange europäischer und asiatischer Musiktradition mit klassischem Märchenrepertoire wartet auf seine Zuhörer:innen.

Mit Silvia Ladewig (Erzählungen und Gesang), Sebastian Dreyer (Sitar, Rabab und Tabla) und Arne Spekat (Gitarre, Akustikbass)

HINWEIS: Diese Lesung wird (Stand 8.11.2021) unter sogenannten 2G-Bedingungen stattfinden. Das bedeutet: Alle Anwesenden müssen vor Ort nachweisen, dass sie entweder vollständig geimpft sind (Janssen x 1 mindestens, Astra/Moderna/Biontech x2) oder vollständig genesen sind.

Freitag, 19. November 2021 um 19.30 Uhr

Das weiße Haus am See

Ein Mann lädt seine Geliebte in sein Ferienhaus am See ein, um ihre Liebe zurück zu gewinnen. Schon bald entsteht in der idyllischen Umgebung eine Atmosphäre von Beklemmung und Bedrohung …

Der anschaulich und doch fein geschilderte innere Kampf lässt den Leser verstehen: der Mann ist kein Monster, er ringt … Man möchte wissen, wie der Kampf mit sich selbst ausgeht und genießt dabei gleichzeitig die sprachliche Umsetzung.

Die Autorin liest selbst!

Geboren und aufgewachsen in einer Großkaufmannsfamilie in Norddeutschland. Studium der Germanistik, Philosophie und Theologie.
Arbeit als Lehrerin in Neuss, Bremen ‒ und Berlin, wo sie heute lebt.

Vorgestellt wird auch „Der Schatten seines Lächelns“

Ihr erstes Buch bei der dahlemer verlagsanstalt – das auf ergreifende Weise an das Leben und Sterben ihres Kindes erinnert.

HINWEIS: Diese Lesung wird (Stand 8.11.2021) unter sogenannten 2G-Bedingungen stattfinden. Das bedeutet: Alle Anwesenden müssen vor Ort nachweisen, dass sie entweder vollständig geimpft sind (Janssen x 1 mindestens, Astra/Moderna/Biontech x2) oder vollständig genesen sind.

Samstag, 04. Dezember 2021 um 19.30 Uhr

10 Jahre Morgenstern – Das Jubiläumsquiz

Wir feiern 10 Jahre Morgenstern! Das nehmen wir zum Anlass, mit Euch zu feiern und zu quizzen!

Das Anmeldefenster öffnet bald und nähere Informationen werden wir auf allen Kanälen verschicken, die wir in den letzten 10 Jahren bespielt haben.

Anmeldung zur Teilnahme am Literaturquiz unter der Mailadresse

Stay tuned!

HINWEIS: Dieses Literaturquiz wird (Stand 8.11.2021) unter sogenannten 2G-Bedingungen stattfinden. Das bedeutet: Alle Anwesenden müssen vor Ort nachweisen, dass sie entweder vollständig geimpft sind (Janssen x 1 mindestens, Astra/Moderna/Biontech x2) oder vollständig genesen sind.

Sonntag, 05. Dezember 2021, 13.00 bis 20.00 Uhr

10 Jahre Morgenstern – Der Lesemarathon

Beginnend ab 13.30 Uhr und endend um 19.30 Uhr (letzte Veranstaltung) findet alle halbe Stunde eine zehnminütige Lesung + 20 min Lesepause statt.

Es wird während des laufenden Cafébetriebes gelesen.

Anmeldung vorzugsweise per Mail an . Wir bitten um eine Textprobe!

Bis bald im Morgenstern!

HINWEIS: Dieser Lesemarathon wird (Stand 8.11.2021) unter sogenannten 2G-Bedingungen stattfinden. Das bedeutet: Alle Anwesenden müssen vor Ort nachweisen, dass sie entweder vollständig geimpft sind (Janssen x 1 mindestens, Astra/Moderna/Biontech x2) oder vollständig genesen sind.

Freitag, 10. Dezember 2021 um 19.30 Uhr

Bin ich knef? Eine Hommage an Hildegard Knef. Ihr Leben – ihre Chansons

Hildegard Knef  wächst in Schöneberg auf, als ihre Mutter nach dem frühen Tod des Mannes von Ulm nach Berlin zu ihren Eltern zurückzieht.

Das war 1926.

Die Schule als gute Schülerin, die glücklichen Zeiten mit dem Großvater auf dem Land, ein krasser Gegensatz zu grauen Straßen und den dunklen Hinterhöfen Schönebergs. Auf keinen Fall eine Handelslehre!
Ihre Talente bringen sie in Ausbildung zur Trickfilmzeichnerin, dann  an die Schauspielschule der Ufa.
Ihr erstes Lied singt sie vor Soldaten.

Nationalsozialismus, der Krieg, Arbeitsdienst, evakuiert, ausgebombt,  Hunger, Kriegsgefangenschaft, Theaterproben und Aufführungen im ersten notdürftig wiedereröffneten Theater. Angebote für Filmrollen, frühe Ehe, zuerst ohne, dann mit amerikanischem Pass. Karriere auf Bühne und Leinwand, Hollywood, New York, sie ist internationaler Star. Hoch gelobt und schwer verrissen in ihrer deutschen Heimat.

Trotz ihrer unterschiedlichen Karrieren und dem jahrelangen Leben aus dem Koffer, kehrt sie immer wiederin ihre Stadt zurück: Für immer miteinander verbunden. Berlin und die Knef. „Meine Arbeit soll mein Mythos sein“, sagt sie in einem Interview über sich, auf die Problematik des allzu Privaten in ihrer Außenwirkung angesprochen.
Was macht die Wirkung dieser vielseitig talentierten Künstlerin über ihren Tod hinaus so besonders?
Ihre Direktheit, ihre scharfe Beobachtungsgabe, die Zerrissenheit und Melancholie, ihre Eifersucht ebenso wie ihr Rebellentum, ihre Zivilcourage als Frau, Künstlerin und Person des öffentlichen Lebens?
„Bin ich knef?“ ließe sich selbstredend mit Nein beantworten. Und doch….

Das Programm „Bin ich knef?“ entstand auch in Zusammenarbeit und Gesprächen mit Petra Roek, Autorin der Knef-Biografie „Fragt nicht warum“, erschienen 2009.

Maila Barthel bringt mit ihrem Pianisten Frank Augustin neben zahlreichen Knef-Chansons den Mythos der Diva auf die Bühne: In knappen, oft Widersprüchlichen und sich ergänzenden Dialogen.

Auch im 96. Jahr der großen Hildegard Knef:

Gut 90 Minuten spannende musikalische Unterhaltung!!!

HINWEIS: Diese Lesung wird (Stand 8.11.2021) unter sogenannten 2G-Bedingungen stattfinden. Das bedeutet: Alle Anwesenden müssen vor Ort nachweisen, dass sie entweder vollständig geimpft sind (Janssen x 1 mindestens, Astra/Moderna/Biontech x2) oder vollständig genesen sind.