Jeden ersten Montag im Monat trifft sich um 19.30 Uhr der Lesekreis im Morgenstern.

Bei Fragen oder Anregungen zu unserem Lesekreis wendet euch an

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Bisher gelesene Bücher (Auswahl)

Gaito Gasdanow: Das Phantom des Alexander Wolf  ♦ James Baldwin: Von dieser Welt ♦ Daniel Galera: Die Flut ♦ Arno Geiger: Unter der Drachenwand ♦ Lina Meruane: Rot vor Augen ♦ Mohsin Hamid: So wirst du stinkreich im boomenden Asien ♦ Ulla Hahn: Das verborgene Wort ♦ Didier Eribon: Rückkehr nach Reims ♦ Daniel Kehlmann: Tyll ♦ Colum McCann: Der Himmel unter der Stadt ♦ John Lanchester: Kapital ♦ Joachim Meyerhoff:  Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war ♦ Norbert Scheuer: Die Sprache der Vögel ♦ Robert Seethaler: Der Trafikant ♦ L.Doctorow: Ragtime ♦ Eginald Schlattner: der geköpfte Hahn ♦ Hiromi Kawakami: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß ♦ David Vann: Im Schatten des Vaters ♦ Ödön von Horvath: Jugend ohne Gott


Die nächsten Termine

 

Montag, 7.1. um 19.30 Uhr
Wir unterhalten uns über den Roman Takeshis Haut von Lucy Fricke

Frida ist eine der Besten ihres Fachs. Sie kann den Klang von Horror und Kriegsgetümmel imitieren, sie weiß, dass es zwanzig Arten gibt, eine Zigarette zu rauchen und dass jede anders klingt. Als plötzlich Jonas aufgtaucht, ein junger Regisseur mit einem apokalyptischen Film, dessen Tonspur samt Tonmann auf unerklärliche Weise abhandengekommen ist, gerät ihr Leben aus den Fugen. Die Geräuschemacherin soll nach Japan reisen, um die verlorene Tonspur zu rekonstruieren.

 

Mehr zum Buch: Hier bei Rowohlt
Fragen, Anregungen zum Lesekreis: lesekreis@morgenstern-berlin.de


Montag, 4.2. um 19.30 Uhr
Wir unterhalten uns über den Roman Fräulein Nettes kurzer Sommer von Karen Duve

Fräulein Nette ist eine Nervensäge! Dreiundzwanzig Jahre alt, heftig, störrisch und vorlaut, ist sie das schwarze Schaf, das nicht in die Herde ihrer adligen Verwandten passen will. Während ihre Tanten und Cousinen brav am Kamin sitzen und sticken, zieht sie mit einem Berghammer bewaffnet in die Mergelgruben, um nach Mineralien zu stöbern. Die Säume ihrer Kleider sind im Grunde immer verschmutzt! Das Schlimmste aber ist ihre scharfe Zunge. Wenn die Künstlerfreunde ihres Onkels August nach Bökerhof kommen, über Kunst und Politik sprechen, mischt sie sich ungefragt ein. Wilhelm Grimm bekommt bereits Panik, wenn er sie nur sieht.

Ein Enfant terrible ist sie, wohl aber nicht für alle. Heinrich Straube, genialischer Mittelpunkt der Göttinger Poetengilde, fühlt sich jedenfalls sehr hingezogen zu der Nichte seines besten Freundes. Seine Annäherungsversuche im Treibhaus der Familie bleiben durchaus nicht unerwidert. Allerdings ist er nicht der einzige. Was folgt ist eine Liebeskatastrophe mit familiärem Flächenbrand.

Mehr zum Buch: Hier bei Galiani
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