Jeden ersten Montag im Monat trifft sich um 19.30 Uhr der Lesekreis im Morgenstern.

Bei Fragen oder Anregungen zu unserem Lesekreis wendet euch an

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Bisher gelesene Bücher (Auswahl)

Irvin D. Yalom: Die Schopenhauer Kur ♦ Albert Camus: Der Fall ♦ Julian Barnes: Flauberts Papagai ♦ Karen Duve:  Fräulein Nettes kurzer Sommer ♦  Lucy Fricke: Takeshis Haut ♦ Gaito Gasdanow: Das Phantom des Alexander Wolf  ♦ James Baldwin: Von dieser Welt ♦ Daniel Galera: Die Flut ♦ Arno Geiger: Unter der Drachenwand ♦ Lina Meruane: Rot vor Augen ♦ Mohsin Hamid: So wirst du stinkreich im boomenden Asien ♦ Ulla Hahn: Das verborgene Wort ♦ Didier Eribon: Rückkehr nach Reims ♦ Daniel Kehlmann: Tyll ♦ Colum McCann: Der Himmel unter der Stadt ♦ John Lanchester: Kapital ♦ Joachim Meyerhoff:  Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war ♦ Norbert Scheuer: Die Sprache der Vögel ♦ Robert Seethaler: Der Trafikant ♦ L.Doctorow: Ragtime ♦ Eginald Schlattner: der geköpfte Hahn ♦ Hiromi Kawakami: Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß ♦ David Vann: Im Schatten des Vaters ♦ Ödön von Horvath: Jugend ohne Gott


Die nächsten Termine

 

Montag, 1.7. um 19.30 Uhr
Wir unterhalten uns über den Roman Serotonin von Michel Houellebecq

Als der 46-jährige Protagonist von SEROTONIN, dem neuen Roman des Goncourt-Preisträgers Michel Houellebecq, Bilanz zieht, beschließt er, sich aus seinem Leben zu verabschieden – eine Entscheidung, an der auch das revolutionäre neue Antidepressivum Captorix nichts zu ändern vermag, das ihn in erster Linie seine Libido kostet. Alles löst er auf: Beziehung, Arbeitsverhältnis, Wohnung. Wann hat diese Gegenwart begonnen? In der Erinnerung an die Frauen seines Lebens und im Zusammentreffen mit einem alten Studienfreund, der als Landwirt in einem globalisierten Frankreich ums Überleben kämpft, erkennt er, wann und wo er sich selbst und andere verraten hat.

Noch nie hat Michel Houellebecq so ernsthaft und voller Emotion über die Liebe geschrieben. Zugleich schildert er in SEROTONIN den Kampf und den drohenden Untergang eines klassischen Wirtschaftszweigs in unserer Zeit der Weltmärkte und der gesichtslosen EU-Bürokratie.

Mehr zum Buch hier beim Dumont Verlag

Eine schöne Rezension gibt es hier als Podcast bei Radio Eins (Die Literaturagenten vom 13.01.2019)


Montag, 5. August um 19.30 Uhr
Wir unterhalten uns über den Roman Tess von d´Urbervilles von Thomas Hardy

Das Schicksal meint es nicht gut mit Tess, der jungen Tochter eines Bauern: Von Alec d’’Urberville, ihrem Cousin aus vermeintlich altem Adel, wird sie vergewaltigt und von Pfarrerssohn Angel Clare verstoßen. Der eine ist ein selbstgerechter Egoist, der andere ein intellektueller Moralapostel, beide verfahren mit Tess ganz nach Art ihres prüden Zeitalters. Doch Tess sinnt auf blutige Rache. –

Thomas Hardys Roman stellt die rigide Sexualmoral seiner Zeit mit deutlichen Worten in Frage, was bei seinem Erscheinen 1891 manchem missfiel. Heute zählt‚ Tess‘ unangefochten zu den Klassikern der englischen Literatur.

Mehr zu Buch und Autor hier beim Piper Verlag